Die neue Technik der 3D-TVs
Das neue Zeitalter der Unterhaltungselektronik ist angebrochen. Dank 3D werden Filme zum Greifen nah. Zu den normalen Wahrnehmungen in Höhe und Breite ist nun auch die Tiefe des Bildes erkennbar. 3D ist an sich keine neue Erfindung. So gab es auch schon vor einigen Jahren die ersten Videofilme in 3D. Diese konnte man durch eine rot-grün Brille betrachten. Die Bilder waren jedoch meist verblasst und es gab verwirrende Doppelbilder. Neue Technik soll dem Zuschauer das spektakuläre 3D Erlebnis liefern, welches aus den 3D-Filmen im Kino bekannt ist. Um dieses Erlebnis jedoch genießen zu können sind spezielle Fernsehgeräte notwendig.
Wie groß sollte der Fernseher für das 3D-Erlebnis sein?
Um die 3D-Wirkung in ihrem vollen Umfang erleben zu können, empfiehlt sich ein großer Fernseher. Bei 3D-TV-Geräten soll die Bildschirmdiagonale ca. dem halben Betrachtungsabstand entsprechen. Beträgt die Entfernung zum Bildschirm 2,5 – 3 m, sollte die Bildschirmdiagonale rund 130 Zentimetern (50 bis 52 Zoll) entsprechen.
Die Technik hinter den TV-Geräten
Um das 3D-Erlebnis genießen zu können, gibt es drei verschiedene Techniken. Diese verschiedenen 3D-Techniken sind die Fernseher in Verbindung mit einer Shutter-Brille, die Polarisations-Technik und die 3D-Fernseher ohne Brillen.
Die Shutter-Brillen sehen aus wie Sonnenbrillen, besitzen jedoch Elektronik und eine eigene Batterie. Die Brillen verbinden sich über Infrarot zu dem TV-Gerät. Bei dieser Technik sind 2 Aufnahmen für die Dreidimensionalität notwendig. Zum einen die Perspektive für das linke und eine Perspektive für das rechte Auge. Im Wechsel wird immer ein Brillenglas undurchsichtig, dies geschieht in einer für den Nutzer nicht erkennbaren Geschwindigkeit. Dadurch entsteht der gewünschte Effekt.
Bei der Polarisatons-Technik arbeiten die Brillen ohne eine Stromversorgung, dies macht sie deutlich günstiger als die Shutter-Brillen. Diese Technik macht sich die unterschiedlichen Schwingungsrichtungen zu nutze. Der Fernseher kann dadurch 2 Bilder zur selben Zeit ausstrahlen, welche den dreidimensionalen Effekt hervorrufen.
Bei den TV-Geräten, auf denen sich 3D-Bilder ohne Brille betrachten lassen, besteht die Oberfläche aus kleinen Prismen-Linsen, welche den Bildpunkt vom Fernseher bündeln. Durch diese Funktionsweise werden die Bilder gezielt für das linke, bzw. rechte Auge sichtbar gemacht.
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